Zwischen Alltag und Ausnahmenzustand

Israel war für mich nie nur ein Ort.

Es war ein Kinderkrankenhaus voller schwerkranker Kinder und gleichzeitig eine Stadt voller Waffen. Es waren Wüstenwanderungen, Checkpoints, Sabbatruhe, überfüllte Märkte, politische Gespräche, skurrile Begegnungen und Menschen, die mir mit einer Selbstverständlichkeit halfen, die mich bis heute beeindruckt.

Während meines Freiwilligendienstes in Jerusalem bewegte ich mich ständig zwischen völlig unterschiedlichen Welten: zwischen jüdischem und arabischem Alltag, zwischen religiöser Tradition und modernem Großstadtleben, zwischen tiefer Lebensfreude und bedrückender Realität.

Die folgenden Texte sind keine chronologische Reportage und keine politische Analyse. Sie sind persönliche Erinnerungen, Beobachtungen und Geschichten aus einer Zeit, die mich nachhaltig geprägt hat. Manche davon sind ernst, andere absurd komisch, manche voller Begeisterung, andere voller Ratlosigkeit.

Gemeinsam erzählen sie von einem Alltag, der sich oft wie Ausnahmezustand anfühlte.

Einblicke in das Leben in Jerusalem – zwischen Kinderstation und Klagemauer

Ankommen in Haifa

Zwischen Sicherheitskontrollen, Kulturschock und ersten Begegnungen beginnt das Abenteuer Israel.

ALYN – All the Love You Need

Der Alltag im Kinderkrankenhaus zwischen Pflege, Verantwortung und bewegenden Begegnungen.

Alltag auf Station

Zwischen Therapieräumen, Beatmungsgeräten und kleinen Gesten.

Unsere WG in Jerusalem

Vom improvisierten Zusammenleben internationaler Freiwilliger zwischen Chaos, Gesprächen und Gemeinschaft.

Sabbat in Jerusalem

Wenn die Stadt plötzlich still wird und religiöse Tradition den gesamten Alltag verändert.

Seltsames, Merkwürdiges, Gruseliges

Von Ameisenplagen über Krankenhausratten bis zu kuriosen Hebräischstunden – Alltag mit absurden Momenten.

Mit Stephen Hawking unterwegs in Bethlehem

Ein Ausflug durch die Westbank über Barrieren, Begegnungen und überraschende Perspektiven auf Behinderung.

Alltag im Ausnahmezustand – Hebron

Zwischen Militärpräsenz, Geisterstraßen und politischer Spannung zeigt sich der Konflikt besonders greifbar.

Goldschmuggel über die Hochsicherheitsgrenze

Eine absurde Geschichte über Goldfische, Checkpoints und die Eigenlogik des Alltags in der Westbank.

Totes Meer und lebendige Begegnungen

Zwischen Salz, Wüste und spontaner Gastfreundschaft entstehen unerwartete Begegnungen unterwegs.

Verschleiert auf jüdischer Party

Ein Abend zwischen Purim, Verkleidungen und kulturellen Missverständnissen mit unerwartetem Ausgang.

Mitzpe Ramon – Wanderung durch eine Mondlandschaft

Durch Staub, Krater und Sternenhimmel führt eine Reise in die stille Weite der Negev-Wüste.

Moses, Jesus und Mohammed

Drei Goldfische, eine Kletterhalle und ein unerwartet schönes Symbol für das Zusammenleben von Religionen in Israel

Mit dem Fahrrad nach Jerusalem

70 Kilometer, steile Anstiege und das überraschende Gefühl, in einem fremden Land langsam anzukommen.

In Heiliger Nacht und Nebel

Ein Abend zwischen Purim, Verkleidungen und kulturellen Missverständnissen mit unerwartetem Ausgang.

Schwarzer Tee am Fels

Zwischen Kletterseilen, Wüstenlandschaft und russisch-israelischer Gastfreundschaft entstehen besondere Begegnungen.

Am Jordan

Ein stiller Moment zwischen Wasser, Wüste und der schmerzhaften Erinnerung an die Kinder im Krankenhaus.

Totem-Meer-Schlamm

Schwarzer Schlamm, salziges Wasser und ein Bad, das gleichermaßen absurd wie unvergesslich war.

Breaking the Silence – Stadtführung durch Hebron

Mit ehemaligen israelischen Soldaten durch eine geteilte Stadt zwischen Militärpräsenz, Angst und bedrückender Normalität.

Was von diesem Jahr bleibt

Viele Erfahrungen und doch mehr Fragen als Antworten.