Unterwegs ohne Plan

Trampen, Nachtfahrten und improvisiertes Reisen

Der unschlagbare Masterplan

Bevor unsere eigentliche Rundreise beginnen konnte, stellten wir in der WG unseren sogenannten Masterplan auf. Dieser bestand weniger aus einem ausgearbeiteten Reisekonzept als aus einer bloßen Liste sehenswerter Orte, die wir von Nord nach Süd sortierten. Für mich klang das nach Abenteuer, straffem Tagesprogramm und genügend Raum für spontane Alternativen. Für Lea wirkte dieser Plan eher wie ein rätselhaftes Konzept des Wahnsinns.

Mit Zelt, Isomatten, Schlafsäcken und der geliebten Sonnencreme der Marke „Doktor Fischer“ im Gepäck starteten wir schließlich unsere Lowest-Budget-Reise durch Israel. Mein Ziel war es, Lea mit so wenig Geld wie möglich so viel vom Land zu zeigen, wie andere vielleicht während eines ganzen Jahres nicht sehen würden. Mit beschwichtigenden Worten wie „Das wird schon, immer mit der Ruhe“ versuchte ich, sie für meinen exklusiven Reisestil neugierig zu machen.

Die miserable Stadtführung

Noch bevor wir loszogen, bekam Lea in Jerusalem eine professionell angepriesene Stadtführung, während ich arbeiten musste. Ich hatte gehofft, sie würde danach mit neuen Informationen über Kirchen, Viertel und Orte zurückkommen, vielleicht sogar über Ecken, die ich selbst noch nicht kannte. Umso perplexer war ich, als sie mir später nur sagen konnte: „Wir haben verschiedene Kirchen, Türme und Viertel gesehen, außerdem waren wir noch an der Klagemauer.“

Mit etwas Nachfragen und anhand unscharfer Fotos rekonstruierte ich schließlich, dass sie wohl in der Grabeskirche gewesen war, durch das armenische und jüdische Viertel gelaufen war und auf dem Dach des Österreichischen Hospizes gestanden hatte. Für eine fünfstündige Führung war das eine eher schwache Bilanz. Lea erklärte es mit einer viel zu großen Gruppe, großer Hitze und einem bemühten Guide mit funktionsunfähigem Mikrofon. Ich nahm das Ergebnis schließlich hin. Hätte ich Lea fünf Stunden durch Jerusalem führen müssen, hätte sie am Ende vermutlich auch nicht viel mehr gewusst.

Lifta im Abendlicht

Am Abend liefen wir durch die friedliche Natur am Stadtrand zu den Bauruinen von Lifta. In der warmen Sonne lagen die verlassenen Häuser ruhig zwischen Büschen und Steinen, leerstehende Ruinen einer ehemals arabischen Wohngegend. Etwas später lockte uns der Hunger zu einigen arabischen Männern, die grillten und erst einmal ein Foto mit uns machten. Da sie leider kein Englisch sprachen und sich daraus kein Abendessen ergab, traten wir weiterhin hungrig den Rückweg an.

Zurück in der WG sortierten wir unsere Route, packten gedanklich halb Israel in wenige Tage und ich kündigte Lea eine großartige Überraschung in Eilat an, von der ich längst träumte.

Als ich dem Securityguard in die Arme springen musste

Bevor die Rundreise wirklich starten konnte, musste ich noch meine Pflichten im Krankenhaus erfüllen und die Nagetiere füttern. Lea nahm ich voller Begeisterung mit. Schon der Weg dorthin wirkte auf sie leicht abenteuerlich, denn wir nahmen wie immer den dunklen, zugewucherten Schleichweg hinter unserem Haus. Während ich ihn im Dunkeln entlangsauste, weil ich gefühlt jeden Stein und Ast kannte, musste Lea sich halb blind hinter mir durchtasten.

Im Krankenhaus begann wie so oft das große Theater um den Schlüssel zum Tiergehege. Der Securityguard hatte angeblich seinen ersten Arbeitstag und wusste überhaupt nicht, wo er suchen sollte. Also half ich ihm hinter dem Tresen, in unsortierten Schubladen nach dem kleinen Schlüsselpaar zu kramen. Erfolglos. Kollegen wurden angerufen, niemand wusste etwas, und schließlich wurde der ältere, schwitzende Wachmann von einem jüngeren Kollegen abgelöst.

Dieser war zwar ebenfalls ratlos, aber sehr bemüht und kam auf die vollkommen verrückte Idee, durch ein schmales Fenster eines Büroraumes in den Tierraum zu klettern. Meine Erklärungsversuche, dass das nichts bringe, weil die Käfige ebenfalls abgeschlossen waren, scheiterten grandios. Kurz darauf zwängte er sich in seiner hellblauen Uniform über einen wackeligen Schreibtisch, an teuren Computern und Geranientöpfen vorbei, durch den Fensterspalt.

Dann lag es an mir, ihm zu folgen. Ungünstig war nur, dass ich einen engen Rock trug. Ich saß schließlich zwischen Geranien auf dem Fenstersims, die Beine baumelten in den Tierraum, während ich versuchte, meinen Oberkörper durch das schmale Fenster zu winden. Der Securityguard griff mir beherzt unter die Arme und half mir hinunter, sodass ich mehr oder weniger gezwungen war, ihm in die Arme zu springen.

Im Tierraum konnte ich mich wenigstens vergewissern, dass alle Tiere noch lebten, und den Meerschweinchen etwas Frischfutter geben. Der Rückweg gelang mir erstaunlich elegant. Dem Securityguard weniger. Für einen kurzen Moment stand er aufrecht in den Geranientöpfen, bevor er rücklings vom Fensterbrett kippte und zum Glück geschickt wie eine Katze auf beiden Füßen landete. Lea und ich waren so überfordert von der Absurdität der Situation, dass wir das Lachen nicht mehr unterdrücken konnten. Der Wachmann blieb vollkommen ernst.

Am nächsten Morgen, unmittelbar vor unserer Abreise, war der Schlüssel auf fast mysteriöse Weise wieder da. Schön, wenn sich manche Probleme nachts offenbar von selbst lösen.

Trampen und Eselreiten

Früh morgens fuhren wir mit der Straßenbahn ans Stadtende und liefen bis an eine breite Straße, die in Richtung Totes Meer und weiter Richtung Norden führte. Tiberias am See Genezareth war der erste Ort auf unserem Masterplan. Nun folgte Leas erste Tramperfahrung.

Wir wurden schnell von drei jüdischen Studenten mitgenommen, danach von einem Arbeiter in einem klapprigen Minibus, auf dessen Ladefläche Maschinen und Werkzeuge herumflogen. Kurz vor einer Kreuzung entdeckte ich ein Schild zum St. George’s Monastery, einem abgelegenen Kloster mitten in der Wüste. Unser Fahrer bemerkte mein Interesse und bog ohne großes Zögern auf eine ruckelige Seitenstraße ab.

Plötzlich waren wir mitten in der Wüste, auf einer schmalen Piste, rechts der Abgrund. Als die Rinnen in der Straße zu tief wurden, musste der Fahrer auf engstem Raum wenden. Mir wurde schon beim Hinsehen schwindelig. Mit viel Vor und Zurück gelang das Manöver, wobei ich bis heute nicht wissen möchte, wie viele Zentimeter zwischen Reifen und Abgrund lagen.

Dann sahen wir Beduinen mit Kamelen und einem Esel. Ohne Kommentar hielt unser Fahrer an. Ich bekam ein weißes Tuch um den Kopf gewickelt, stieg auf den störrischen Esel und wurde ein kleines Stück herumgeführt. Kurz darauf saßen wir mit unterdrücktem Lachanfall wieder im Wagen. Unglaublich, wie viel Zeit manche Menschen sich nahmen, nur um uns eine kleine Freude zu machen.

Tiberias und die Flucht ans Seeufer

Gegen Mittag kamen wir in Tiberias an, einem hochgelobten Touristenort, der unseren Erwartungen in keiner Weise gerecht wurde. Ich hatte mir einen idyllischen, ruhigen Ort am See vorgestellt. Stattdessen fanden wir eine abgewrackte, dreckige Touristenhochburg mit überteuerten, zugemüllten Badestränden.

An einem steinigen, nicht gerade empfehlenswerten, aber immerhin kostenlosen Stück Ufer verbrachten wir die Mittagshitze und kühlten uns im See Genezareth ab. Nachdem wir eine Weile in der Sonne geschmort hatten, beschlossen wir: Hauptsache weg von hier.

Der unfreiwillige Fahrdienst

Kaum standen wir wieder am Straßenrand, hielt ein nagelneuer schwarzer Wagen mit weißen Ledersitzen. Wir erklärten dem etwas verdatterten Fahrer, dass wir nach Kapernaum wollten, und er willigte ein. Erst im Auto stellte sich heraus, dass er gar nicht wegen uns angehalten hatte, sondern nur, um wichtige Dokumente in seiner Aktentasche zu überprüfen.

Trotzdem fuhr er uns bis nach Kapernaum. Als wir ausstiegen, wollten eigentlich wir uns bedanken, doch stattdessen überhäufte er uns mit Dankesworten. Er sei wegen seiner finanziellen Lage und fehlender Ersparnisse für ein neues Motorrad bedrückt gewesen, aber unsere verrückten Geschichten hätten ihn wieder erheitert. Das freute uns dann auch.

Kapernaum war bei unserer Ankunft zwar geschlossen, aber die Umgebung war viel friedlicher als Tiberias. An einem schönen Platz am See badeten wir, stellten in der Dämmerung unser Zelt auf und sahen in der Ferne die Lichter Jordaniens. Nur die Versorgung hatten wir etwas überschätzt. Am Abend blieben uns lediglich Wasserflaschen und die Erkenntnis, dass Hunger in schöner Landschaft etwas leichter zu ertragen ist.

Safed, Akko und nasse Kleidung

Am nächsten Morgen lag statt eines Sonnenaufgangs dichter Dunst über dem See. Wir packten unsere Sachen, kühlten uns noch einmal im Wasser ab und stellten uns wieder an die Straße. Noch am Vormittag erreichten wir Safed, das Künstlerdorf in den Bergen Galiläas. Nach einer kurvenreichen Fahrt wurden wir mit einer malerischen Altstadt belohnt, in der orthodoxe Traditionalisten und junge Künstler auf eigentümliche Weise nebeneinander existierten.

Nach einem Arme-Leute-Frühstück aus pappigem Brot und langweiligem Käse liefen wir durch die verwinkelten Gassen, bis uns Hitze, Touristen und Hunger weitertrieben. Also ging es nach Akko.

Dort schlenderten wir durch die arabische Altstadt und verirrten uns in ein edel wirkendes Restaurant mit Meerblick. Der Kellner sah offenbar sofort, wie sehr uns die Hitze zusetzte, und bot uns an, von der Terrasse ins Wasser zu springen. Umkleiden konnten wir uns angeblich nicht, wegen Renovierungsarbeiten. Das war für uns kein Argument. Wenig später standen wir mit Kleidung im Meer, unter uns scharfkantige Felsen, über uns der verwunderte Blick des Kellners, der offenbar nicht damit gerechnet hatte, dass wir sein Angebot tatsächlich sofort annehmen würden.

Der multimorbide Glockenturm

Im Wasser trafen wir Mustafa, der uns kurz darauf eine exklusive Stadtführung anbot. Mit klitschnassen Klamotten und Rucksäcken folgten wir ihm zu seiner kleinen Wohnung in der Altstadt, wo wir unser Gepäck abstellen durften. Dann führte er uns zu einem alten Glockenturm.

Als er uns bedeutete, dass wir hinaufklettern würden, blickten Lea und ich uns erschrocken an. Im Inneren befand sich das, was man einst wohl als Treppe bezeichnet hätte. Die Steine bröckelten, Holzstufen waren längst herausgebrochen, übrig geblieben waren rostige Metallstreben. Ein Geländer gab es nicht. Von oben rief Mustafa, der Turm sei absolut stabil. Ich hatte erhebliche Zweifel.

Langsam kletterten wir nach oben, jeder Schritt vorsichtig, bloß keine ruckartigen Bewegungen, bloß nicht nach unten schauen. Als wir schließlich oben standen, war die Aussicht über Akko und bis nach Haifa phänomenal. Nur genießen konnten wir sie kaum, weil wir die ganze Zeit an den Abstieg denken mussten.

Nach Minuten der Ewigkeit standen wir irgendwann wieder unten, lebendig und ungläubig. Auf Mustafas Dachterrasse bekamen wir Ingwertee mit Honig und ruhten uns aus. Er bot uns sogar an, bei ihm zu übernachten, doch wir hatten bereits einen Zeltplatz mit Meerblick im Kopf und wollten am nächsten Morgen früh nach Nazareth weiter.

Der legendäre Busdriver von Nazareth

Auf der Suche nach der richtigen Bushaltestelle tappten wir orientierungslos durch Akko, als ein erstaunlich gut Englisch sprechender Busfahrer auf uns zukam. Wir erklärten ihm unsere Pläne und unsere finanzielle Lage. Offenbar lösten wir in ihm das Bild aus, wir seien „arm wie pakistanische Frauen“ und vollkommen hilflos unterwegs. Er erklärte, er müsse später ohnehin noch eine Betriebsfahrt nach Nazareth machen, und wir könnten kostenlos mitkommen.

Dieses Angebot ließen wir uns nicht zweimal sagen.

Später saßen wir in der ersten Reihe eines fast leeren Linienbusses. Der Fahrer, Aldah, hatte früher am Flughafen gearbeitet und konnte Wortfetzen in allen möglichen Sprachen. Während der langen Fahrt durch die Nacht versuchte er, uns Arabisch und Russisch beizubringen. Immer wieder hielten wir in kleinen Dörfern, wo uns Datteln, honigsüßes Gebäck und starker Kaffee durchs Fenster gereicht wurden.

Ich hielt die Stimmung hoch, während Lea beim tiefen Motorbrummen fast einschlief. Spät in der Nacht kamen wir in Nazareth an, doch eine Unterkunft hatten wir nicht.

Schlafenszeit für Lea – aber wo?

Aldah war überzeugt, dass sich für uns schon etwas finden würde. Lea und ich waren weniger überzeugt, denn ein Hotel passte weder zu unserem Reisestil noch zu unserem Budget. Nach einigem Herumkurven durch winzige Gassen erreichten wir zunächst ein geschlossenes Hotel, dann ein zweites, wo ein junger arabischer Besitzer mit einem Freund müde auf der Dachterrasse saß und Shisha rauchte.

Aldah verhandelte lautstark auf Arabisch. Kurz darauf standen wir in einem kleinen, sauberen, kühlen Zimmer mit großem Bett und Badezimmer. Um diese Uhrzeit sah es unfassbar verlockend aus. Gleichzeitig hatte ich kaum Geld, und diese Tatsache war leider tageszeitenunabhängig.

Ich versuchte, Lea tief in die Augen zu schauen, um unsere Optionen zu besprechen. Das war unmöglich. Sie stand auf der Treppe, der Kopf hing ihr schlaff auf die Brust, und sie schwankte langsam vor und zurück. Es wirkte, als würde sie im Stehen einschlafen. Aldah sah das offenbar auch und entschied kurzerhand, dass wir bleiben würden. Er zahlte das Zimmer für uns.

Als Lea geduscht hatte, wurde sie plötzlich wieder munter, und wir saßen noch eine Weile auf der Dachterrasse mit Blick über das hell erleuchtete Nazareth. Es war uns unbegreiflich, wie wir hier gelandet waren. Die Nettigkeit und Hilfsbereitschaft dieses Mannes machten uns wirklich perplex. Fast wären wir beim Philosophieren unter freiem Himmel eingeschlafen, schafften es aber gerade noch rechtzeitig in unsere komfortablen Betten.

Nazareth am nächsten Morgen

Nach einer kurzen, erholsamen Nacht lockte uns das Frühstück aus dem Bett. Vor uns standen unzählige Schälchen mit Oliven, Frischkäse, warmem Brot, Humus und vielem mehr. Lea trank so viel starken arabischen Kaffee, dass sie ganz hibbelig wurde, aber das war mir lieber, als wenn sie wieder kurz vor dem Einschlafen war.

Später liefen wir durch die Innenstadt und kamen an einem Fischladen vorbei. Als ich neugierig hineinschaute und meine Kamera sichtbar um den Hals hing, dachten die Männer sofort, wir wollten sie fotografieren. Also stellten sie sich stolz mit ihren Fischen auf, und ich machte Fotos von einer Szene, die sich ganz von selbst ergeben hatte. Kurz darauf wurden wir ins benachbarte Fischlokal geführt, bekamen noch mehr Kaffee und eine Einladung zum späteren Fischessen, die wir als strenge Vegetarier leider nicht annehmen konnten.

Die geliehenen Röcke

Um zur Verkündigungsbasilika zu gelangen, mussten wir bodenlange, weite Röcke tragen. Diese hatten wir nicht dabei, also liehen wir uns an einem kleinen Häuschen zwei viel zu große Röcke aus. Die Frau hinter dem Tresen war begeistert und behauptete, die Kleidung stehe uns ausgesprochen gut. Ihr eigener Modegeschmack war allerdings fragwürdig, zumal sie selbst Jeans und ein enges T-Shirt trug.

Konservativ gekleidet betraten wir die Basilika, deren Mauern mit Mosaiken aus aller Welt geschmückt waren. Nach den vielen chaotischen Begegnungen der letzten Stunden wirkte dieser Ort plötzlich geordnet, hell und beinahe feierlich. Trotzdem blieb Nazareth für uns vor allem die Stadt, in der wir nachts mit einem fremden Busfahrer gelandet waren, ungeplant im Hotel schliefen, morgens am Buffet standen und wenige Stunden später in geliehenen Röcken durch eine der wichtigsten Kirchen des Landes liefen.

Zwei Reisestile, zwei Welten

Gegen Mittag saßen wir auf ein paar Treppenstufen, aßen süße Katajef und planten die nächste Etappe. Da begegneten uns zwei deutsche Jungs, die wir bereits in der Nacht zuvor gesehen hatten, als Aldah mit uns durch Nazareth gekurvt war und Passanten nach einer Unterkunft gefragt hatte.

Ich versuchte ihnen zu erklären, was passiert war, redete mich dabei aber eher um Kopf und Kragen. Sie blickten mich mit einer Mischung aus Misstrauen und Mitleid an. Unser Reisestil war für sie offensichtlich nicht nachvollziehbar. Als einer von ihnen begann, uns Tipps zu Busverbindungen und Hotels am Toten Meer zu geben, wurde mir klar, dass wir völlig aneinander vorbeiredeten.

Sie hatten offenbar Mitleid mit uns, weil wir mit so wenig Geld unterwegs waren und auf sie leicht verwirrt wirkten. Mir taten sie umgekehrt ein wenig leid, weil sie aus meiner Sicht nur einen sehr oberflächlichen Eindruck vom Land bekamen. Lustigerweise waren am Ende alle zufrieden mit dem, was sie taten. Und so verabschiedeten wir uns höflich, etwas ungläubig und mit dem Gefühl, dass Reisen manchmal weniger davon abhängt, wohin man fährt, als davon, wie viel Unplanbarkeit man zulässt.