Über mich

Was mich bewegt

Ich reise nicht, um etwas zu beweisen, sondern aus einer tiefen Dankbarkeit heraus, diese Erfahrungen machen zu dürfen. Unterwegs geht es für mich nicht nur um Orte, sondern um Begegnungen, um das, was sich im Inneren bewegt – und um die Fragen, die dabei entstehen.

Schon früh haben mich andere Kulturen und Perspektiven geprägt – durch Austauschprogramme in Ländern wie Weißrussland, Iran und Japan, durch erste längere Fahrradtouren, unter anderem nach Rom und zurück. Später habe ich ein Jahr in Israel gelebt, dort gearbeitet und die Region bereist. Es folgten weitere Reisen, die mich schließlich auch mit dem Fahrrad bis nach Marokko und zurück geführt haben.

Das Leben auf Reisen ist einfach. Es geht um das Nötigste – Essen, Wasser, einen Platz für die Nacht. Und genau darin liegt eine Ruhe und Tiefe, die ich sonst kaum finde.

Dem gegenüber steht ein anderes Leben: Studium, Struktur, ein Weg, der nach außen funktioniert. Ein abgeschlossenes BWL-Studium, Sicherheit, Anpassung. Und gleichzeitig dieses Gefühl, dass etwas fehlt. Eine Sehnsucht, die bleibt – nach mehr Tiefe, mehr Ehrlichkeit, mehr Lebendigkeit.

In dieser Zeit habe ich begonnen, mich auf andere Weise auf die Suche zu machen – durch Seminare, durch Bewegung, durch Musik, durch kreative Ausdrucksformen. Bauchtanz, arabische Sprache, Kunst. Versuche, dem näher zu kommen, was sich nicht so leicht greifen lässt.

Reisen ist für mich auch eine Konfrontation mit mir selbst. Mit dem, was da ist – und dem, was vielleicht noch fehlt. Gleichzeitig entstehen Momente von Klarheit, von Verbindung und von echter Einfachheit, die im Alltag oft verloren gehen.

Mit dieser Seite möchte ich einen Teil davon teilen – nicht als fertige Antworten, sondern als Einladung, sich selbst wieder ein Stück näher zu kommen. Vielleicht erinnern diese Geschichten an etwas, das schon lange da ist.

In diesem Bereich teile ich meine Leidenschaften, Motivation und persönlichen Geschichten, die meinen Weg prägen.